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Am Podium beim Heimweltcup in Wien

Der Boulder Weltcup in Wien war für mich ein ganz besonderer Wettkampf. Zudem war es mein Heimweltcup und ich holte mir meinen ersten Podiumsplatz meiner Karriere. Das Weltcup Wochenende in Wien werde ich so schnell nicht vergessen.

In der Qualifikation lief es für mich sehr gut und ich konnte mich souverän für das Halbfinale qualifizieren, so wie auch Jakob Schubert. Für Vorjahressieger Kilian lief es leider dagegen überhaupt nicht gut und er flog ausgerechnet beim Heimweltcup in Wien raus. Am Abend gingen wir dann gemeinsam mit dem Team zur Filmpremiere von „Climbing Elements“. In der Dokumentation zeigt Kilian seine Anfänge, sein Leben als Profi, seine private Seite und das Feuer, das in ihm lodert, wenn er beim Klettern voll in seinem Element ist.

In das Halbfinale stieg ich dann leicht nervös ein, weil ich es unbedingt in das Finale schaffen wollte. Ich wusste, dass ich keinen Fehler machen durfte, um in das Finale zu klettern. Ich blieb aber konzentriert und startete gleich gut in den Wettkampf rein. Als ich den ersten Boulder gleich klettern konnte und das Publikum jubeln hörte, wusste ich, dass ich mit dem Durchstieg des ersten Boulders den Grundsein für das Finale gelegt habe. Die Boulder im Halbfinale waren so schwer, dass ich keinen weiteren mehr klettern konnte. Ich konnte mich als Vierter für das Finale qualifizieren. Mein Team-Kollege Jakob Schubert schaffte es erneut wieder unter die Top Ten, er wurde Neunter.

Nach vier Jahren habe ich es endlich wieder einmal geschafft in einem Finale beim Weltcup zu sein und gemeinsam mit Anna Stöhr den Heimweltcup im Finale Österreich zu vertreten. Hoch motiviert startete ich vor heimischem Publikum in das Finale. Beim ersten Boulder legte ich gleich Vollgas los und kämpfte mich nach oben. Ich merkte, dass es immer lauter wurde. Je weiter ich dem Top-Griff näher kam, umso mehr dachte ich mir, dass ich es geschafft habe, den ersten Boulder zu klettern. Leider flog ich ganz unerwartet beim letzten Zug raus. Es war schade, dass ich den Boulder knapp nicht klettern konnte, aber die Show und das Publikum waren einfach nur ein Wahnsinn! Die Boulder im Finale waren so schwer, dass nur Sieger Dmitry Sharafutdinov und der Zweitplatzierte Klemen Becan beim letzten Boulder ein Top erreichen konnten.

Als ich am Ende meines Final-Durchgangs auf die Anzeigetafel schaute, traute ich meinen Augen nicht. Ich wurde Dritter und war sprachlos. Bei der Siegerehrung genoss ich vor tausenden begeisterten Kletterfans die Minuten am Podium und war überglücklich, als ich die Medaille überreicht bekam. Bei den Damen boulderte Anna Stöhr beim dritten Weltcup der Saison zu ihrem bereits zweiten Sieg in Folge!

Alle Ergebnisse gibt es hier.
Mehr Bilder vom Weltcup in Wien in der Gallery.

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