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Ein Desaster im Land der aufgehenden Sonne

Bereits ein paar Tage nach dem Weltcup in der Schweiz flog ich wie bereits im Jahr 2009 zu einem Weltcup nach Tokio. Japan nennt man auch "das Land der aufgehenden Sonne". Diese Reise war wieder sehr erlebnisreich für mich.

Am Donnerstag in der Früh landeten wir in Tokio - sehr müde schauten wir uns dann noch die Stadt Tokio an und gönnten uns ein Sushi mitten in der Hauptstadt von Japan. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach „Kazo“ - wo der Wettkampf stattfand.

In der Qualifikation starten normalerweise immer die Herren - dieses Mal war es aber anders und die Damen starteten am Vormittag. Dadurch hatte ich noch ein wenig Zeit mich nach der anstrengenden Anreise auszuruhen. Beim Aufwärmen füllte ich mich wieder fit und entschlossen. Wie schon in der Schweiz startete ich locker und konzentriert in den Wettkampf. Den ersten Boulder konnte ich im zweiten Versuch klettern. Beim zweiten Boulder konnte ich den Sprung bald schaffen, aber ich flog dreimal nach der schweren Stelle raus und mir wurde bewusst, dass der Boulder für den Einzug in das Halbfinale wichtig gewesen wäre. Beim dritten Boulder hatte ich keine Chance - den Boulder konnte nur ein einziger Athlet klettern. Beim vierten Boulder kam ich ein wenig unter Stress da mir die Zeit fast ausging. Ich schnappte zu schnell auf das Top und konnte den Griff nur mit einer Hand halten. Der letzte Boulder war eine Platte wo ich ebenso wie zuvor nur mit einer Hand am Top war.

Ich war sehr enttäuscht wie der Wettkampf für mich gelaufen ist. Den ich merkte, dass ich die Fitness hätte um weiter vorne zu klettern. Aber so ist es eben im Wettkampf - es gehört mehr dazu wie nur stark zu klettern. Nichts desto trotz machte ich mir noch zwei schöne Tage mit den Teamkollegen in Japan.

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