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Erster Weltcup, erstes Finale der Saison

Der Weltcup in Millau war für wich was ganz besonderes. Da ich beim A-Cup in Hallein nicht dabei sein konnte, wusste ich nicht ganz genau, wie fit ich wirklich bin und ob die Form stimmt. Trotz der vielen diversen Rückschläge in den letzten Monaten hatte ich aber ein sehr gutes Gefühl und war voll motiviert im Wettkampfgeschehen.

Nach langer Zeit starteten wieder einmal die Damen vor den Herren in die Qualifikation. Es gab auch nur eine Startgruppe, ich startete als Vierzehnter. Meine beiden Teamkollegen Kilian und Jakob starteten gleich am Anfang des Feldes. Den ersten Boulder konnte ich gleich klettern, der Druck und die Nervosität ließen gleich nach und ich war lockerer im Wettkampf. Der zweite Boulder war sehr schwer und ich musste mich leider knapp geschlagen geben. Der dritte Boulder war ein Leistenboulder, nach zwei Fehlversuchen konnte ich den Boulder klettern. Der vierte Boulder war ein Sprungboulder, was mir eigentlich sehr liegen würde. Der Boulder war so schwer, dass nur Weltmeister Dmitry Sharafutdinov den Boulder klettern konnte. Der letzte Boulder hatte es noch einmal in sich, im letzten Drücker konnte ich den Boulder noch klettern. Ich konnte mich als Sechzehnter für das Halbfinale qualifizieren. Das ganze Team rund um Teamcoach Heiko stand im Halbfinale.

Im Halbfinale wollte ich einfach klettern, ohne lange nachzudenken, was die Konkurrenz macht. Mir gelang gleich der erste Boulder im ersten Versuch und der „Beastmodus“ war somit bei mir aktiviert. Den zweiten Boulder konnte ich im fünften Versuch klettern, da ich bei den ersten Versuchen immer am Topzug flog. Beim dritten Boulder flog ich am Topzug raus. Ich dachte kurz, schade, das wäre der Finaleinzug gewesen - jetzt musste ich beim letzten Boulder noch einmal alles geben. Leider konnte ich den Boulder nicht klettern. Als immer mehr Athleten an den Bouldern runter flogen, merkte ich so langsam, dass es sich doch noch für das Finale ausgehen könnte. Nach langem Bangen stand es fest, ich bin wieder einmal im Finale. Jakob Schubert schied leider im Habfinale aus. Die Freude über meinen Einzug in das Finale war im Team und bei mir riesig.

Als Sechster des Halbfinales durfte ich im Finale vorlegen. Gleich beim ersten Boulder ließ ich nichts „anbrennen“ und flashte den Boulder. Bei den restlichen Bouldern konnte ich nur mehr die Zonen holen. Kilian bewies wieder einmal, dass er der Herr des Wettkampfboulderns ist und sicherte sich suverän den Sieg. Ich wurde Vierter und freute mich so, als wäre es ein Sieg! Anna Stöhr konnte beim zweiten Weltcup der Saison ihren zweiten Saisonsieg feiern.

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