Neuigkeiten

Sportkletter & Wettkampf News

Sandkasten Adventure in Tunesien

Die Champions vom Peak to Creek Rennen im Frühjahr gewannen eine Reise nach Tunesien, um mit Klaus Kinigadner Motocross zu fahren. Ich zählte zwar nicht zu den Siegern, doch ich wurde Dank Ernst Lorenzi eingeladen dabei zu sein. Die Entscheidung dabei zu sein fiel mir nicht schwer, es war auch meine erste Reise nach Afrika.

Am Sonntagmorgen flog ich gemeinsam mit dem ehemaligen Sieger des Ötztaler Radmarathons Antonio Corradini nach Wien. In Wien angekommen trafen wir noch den Kajaker Maximilien Siech sowie einen Journalisten und zwei Kameraleute, die uns auf der Reise begleiten werden. Als wir ein paar Stunden später in Tunis ankamen, stellten wir fest, dass unser Gebäck noch nicht da ist. Wir hatten aber einen Anschlussflug und mussten also schnell weiter. Aufgrund der Top-Organisation durften wir durch die Sicherheitskontrollen schnell durch, damit wir den Flug noch schafften. In Djerba angekommen war aber dann nur das Gebäck von zwei Leuten. Der Rest der Crew, auch ich, durften ein paar Stunden am Flughafen verbringen und auf das Gebäck warten. In den späten Abendstunden fuhren wir noch mit den Jeeps nach Douz, wo wir nach einer zwölfstündigen Reise im Hotel ankamen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hatten wir unser erstes Treffen mit Motocross-Profi Klaus Kinigadner. Er fragte uns nach den Grundkenntnissen, mehr als Mofa sind Max und ich nie gefahren, nur Antonio hatte Erfahrung. Wir beschlossen also, uns auf einer Kamelrennbahn ein wenig mit den Bikes vertraut zu machen. Ich fuhr eine Runde nach der anderen und fühlte mich immer besser, ich wurde auch immer mutiger und schneller. Nächster Programmpunkt: lockerer Sand, die erste Düne. Auch das stellte kein großes Problem dar, wer hätte das gedacht, gar keine Hexerei, Gas und geht schon!

Ausgeruht ging es dann am nächsten Morgen gleich querfeldein in die Wüste. Wir fuhren die Teststrecke von KTM Richtung Algerien ab. Die Strecke hatte es richtig in sich, jede Menge Dünen und unterschiedliche Untergründe die einem schnell zum Verhängnis wurden. Der eine oder andere Sturz blieb nicht aus. Nach ca. 120 km sind wir endlich am Ziel angekommen. Wir stärkten uns kurz mit Snacks und Drinks und mussten schon wieder los, da es bald dunkel wurde. Wir beschlossen den Rückweg auf der Straße zurück zu legen, da wir es sonst nicht mehr rechtzeitig vor Sonnenuntergang zurück in das Hotel geschafft hätten.

Tag vier der Reise war der Rückweg auf eine etwas andere Art. Wir hatten eigentlich einen Flug nach Tunis, doch der wurde abgesagt. Wir mussten also ca. 600 km mit dem Auto zurück fahren. Auf der Rückreise machten wir ab und zu Halt um uns die Kultur und die Ortschaften anzusehen. Am Abend trafen wir Organisator Ernst Lorenzi und Hubert Lepka, Mastermind hinter dem Gletscherschauspiel Hannibal.

Für mich war die Reise nach Tunesien sehr aufregend und spannend da es zugleich auch meine erste Reise ohne Kletterausrüstung war. Das Motocrossfahren mit einem Profi an der Seite war sehr lehrreich und einmal was ganz anderes.

Mehr Bilder in der Galerie!

Social Media

folge & like meine Social Media Seiten
Facebook
Twitter
Instagram
Google+

Partner

vielen Dank für die Unterstützung