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WM in Paris – Bercy

Am Dienstagmorgen begann für mich im „Palais omnisport de Paris Bercy“ die Weltmeisterschaft im Bouldern. Für mich war es die zweite WM und zugleich das Saison-Highlight, das aber früher endete als ich mir erwartet hatte.

Da ich im Worldranking auf dem elften Platz war, hatte ich das Glück, weit vorne zu starten. Gemeinsam mit Teamkollege Kilian, Physiotherapeut Klaus und die beiden Betreuer Heiko und Reini machten wir uns auf den Weg in die Isozone. Ich fühlte mich beim Aufwärmen sehr gut und dachte, dass heute nichts mehr im Wege stehen könnte. Als fünfter in meiner Gruppe kam ich an den Start. Der Wettkampf fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Den Grund dafür kann ich mir leider nicht ganz erklären, da Frankreich doch die Kletternation schlecht hin ist, naja. Mit den Kopfhörern an meinen Ohren verbrachte ich noch die letzten Minuten vor dem Start hinter der Wand um mich zu konzentrieren. Den ersten Boulder konnte ich gleich flashen und somit war ich schon sehr viel lockerer und die leichte Nervosität war weg. Der nächste Boulder war eine Platte, ich konnte den Boulder in wenigen Versuchen klettern. Ich dachte, so jetzt kommen meine Boulder und freute mich auf den nächsten. Der dritte Boulder war eigentlich für mich wie gebaut, doch ich flog aufgrund eines kleinen Fehlers kurz vor dem Top runter und konnte ihn anschließend nicht mehr klettern. Die nächsten zwei Boulder konnte ich dann wieder klettern, beim letzten Boulder legte ich dann noch eine kleine Showeinlage ein, als ich den Boulder mit einem Sprung abkürzte.


Ich konnte somit vier Boulder in acht Versuchen klettern, das Zittern hat begonnen. Leider verdrängte mich ein Starter aus dem hinteren Feld dann noch auf den unglücklichen einundzwanzigsten Platz! Der Traum von einer guten Platzierung war somit geplatzt. Die ersten Tage war ich sehr enttäuscht, da ich mich so intensiv auf die WM vorbereitet habe. Teamkollege Kilian motivierte mich und erklärte mir, dass es nicht immer auf die Fitness ankommt, beim Wettkampf ist einfach alles ein wenig anders.



Aus österreichischer Sicht war Paris wieder einmal ein voller Erfolg. Jakob holte sich mit dem „Fight seines Lebens“ WM-Gold im Vorstieg, Anna und Johanna gewannen Bronze im Bouldern bzw. Lead, Angy krönte sich mit dem vierten Weltmeistertitel endgültig im Kletterolymp, Kilian holte sich wieder einmal den Vizeweltmeister-Titel.

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